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Jungbürgerversammlung in Puschendorf


Jungbürgerversammlung am 24.09.2021 in Puschendorf

Nach ihrer Begrüßung und einer Vorstellungsrunde gab Bürgermeisterin Hütten den Jugendlichen einen Überblick über die montan aktuellen Aufgaben der Gemeinde Puschendorf. Moderiert von Claudia Elß von der Fachstelle Partizipation des Kreisjugendrings Fürth brachten daraufhin die Jugendlichen folgende Themen und Wünsche ein, die sie in der großen Runde mit Bürgermeisterin Hütten, der Gemeindejugendpflegerin Hilda Inhof und dem Jugendbeauftragten Peter Eckert diskutierten:

1. Bikepark
• Ein großes Thema war der Bau eines Bikeparks, ein Wunsch der Jugendlichen aus der letzten Jungbürgerversammlung.
• Möglicher Bautermin laut Bürgermeisterin Hütten könnte der Sommer 2022 sein.
• Weitere von den Jugendlichen eingebrachte Standortvorschläge: hinter dem Sportplatz, Zacher Hof
• Der Standort hinter der Streuobstwiese ist laut Bürgermeisterin nicht möglich, da der Bauhof den Platz benötigt und er zu weit außerhalb liegt, falls ein Unfall passieren sollte
• Fläche: nach Meinung der Jugendlichen sollte der neue Bikepark ungefähr so groß sein, wie Bikeparks in den umliegenden Gemeinden.
• Vorschlag für die Gestaltung des Dirtbikeparks: eine Mischung aus einer Strecke zum Fahren im Gelände und einer Mulde, in der Sprünge geübt werden können
• Vorschlag aus den Reihen der Jugendlichen: Für die Pflege des Bikeparks könnte ein Club gegründet werden.
• Die Frage kam auf, ob es nicht möglich wäre, statt eines Dirtbikeparks einen Skatepark mit einer betonierten Strecke und verschiedenen Betonelementen für z.B. Sprünge zu bauen. Das wäre laut einem Teil der Jugendlichen vielseitiger, da dieser nicht nur von Bikern sondern auch von Skatern und Scooterfahrern genutzt werden könnte. Als Beispiel führten die Jugendlichen den Skatepark in Münchaurach an.
• Einwurf: ein Dirtbikepark muss gepflegt werden, eine Ausbesserung der Trails und Sprünge ist von Zeit zu Zeit nötig
• Hilda Inhof schlägt vor, die Jugendlichen zu einem separaten Planungstreffen für den Skate- oder Bikepark einzuladen. Dieser Vorschlag wird angenommen.

2. Weitere von den Jugendlichen eingebrachte Ideen, die aus Zeitgründen nur teilweise diskutiert werden konnten:
• Einige Jugendliche äußerten den Wunsch nach Möglichkeiten sich mit Essen und Getränken zu versorgen oder nach einem Treffpunkt, zum Beispiel:
o Imbissbude in Puschendorf (Döner oder asiatisches Essen)
o einem Bubble Tea Stand: könnte evtl. im Jugendtreff angeboten werden
o McDonalds Filiale: dafür ist Puschendorf laut Bürgermeisterin Hütten zu klein
o Cafeteria: dieser Wunsch soll im Gemeinderat besprochen werden
• Wunsch nach einem „Spielplatz für Jugendliche" oder „Chillplatz":
o Dieser soll über Spielgeräte für Jugendliche und Sitzgelegenheiten verfügen, im Grünen liegen und zentral sein.
o Die Idee wird in den Jugendausschuss eingebracht.
• In Spielstraßen (Schwalbenweg, Amselweg, Veilchenweg) wird laut einigen Jugendlichen oft zu schnell gefahren. Sie schlagen vor, dass hier Bodenwellen oder Einbuchtungen angelegt werden und Blitzer aufgestellt werden könnten.
• Jugendliche wünschen sich eine Reparatur und Wiedereröffnung der Schwimmhalle der Diakonie. Frau Hütten kündigt eine Entscheidung darüber für den Oktober an.
• Vorschlag zur Aufstellung eines Kummerkastens für Jugendliche. Hilda Inhof kann sich vorstellen, dass dieser vor dem Jugendtreff aufgestellt wird.
• Jugendliche beklagen, dass die ÖPNV Preise sehr hoch sind.
• Die Frage nach einer Nutzung des Badeweihers kommt auf. Bürgermeisterin Hütten erwidert, dass dies ebenfalls im Jugendausschuss besprochen werden kann. Sie verweist darauf, dass wer dort badet, dies auf eigene Gefahr tut.
• Skihalle mit Schneekanone
• Wunsch nach einer Storchencam, mit der Störche beobachtet werden können.

Die Gemeinde Puschendorf hat sich in Sachen Partizipation von Kindern und Jugendlichen einige Gedanken gemacht:
Jungbürgerversammlungen sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden. Zudem werden einmal im Jahr bei diesen Veranstaltungen aus den Reihen der dort anwesenden Jugendlichen zwei Mitglieder für den Jugendausschuss der Gemeinde gewählt. Die gewählten Jugendlichen treffen sich dort regelmäßig mit Mitgliedern des Gemeinderates und beraten Themen, die junge Menschen betreffen. Dabei haben die Jugendlichen ein Rede- aber kein Stimmrecht.
Im Anschluss an die Diskussion der eingebrachten Ideen führte Peter Eckert die Wahl der beiden jugendlichen Mitglieder des Jugendausschusses durch. Drei Jugendliche kandidierten für die beiden Posten. Nach kurzen Vorstellungsreden wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Kurz darauf konnte Frau Hütten den Wahlsiegern gratulieren und Jugendbeauftragter Eckert freute sich darüber, dass der Jugendausschuss nun komplett ist und seine Arbeit aufnehmen kann.
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch Pizza und Getränke.